Das ist so ziemlich jedem sozialen Netzwerk unterwegs bin, wissen sicherlich die meisten meiner Leser. Nachdem ich lange Zeit auf Instagram, dem Foto-Netzwerk von Facebook, nur mit einem privaten, persönlichen Zugang unterwegs war, habe ich vor kurzem auch dort einen Zugang unter dem Namen der Genealoge angelegt.
Analog zu den sozialen Netzwerken wie Facebook und Twitter, werde ich auch hier die Neuigkeiten aus der Welt der Genealogie teilen. Wer Lust hat, schaut also auch dort mal vorbei und folgt mir.
Mitteilung der Confédération Internationale de Généalogie et d`Héraldique, CIGH) (http://www.cigh.info)
Die Mitgliederversammlung des Weltverbandes für Genealogie und Heraldik (Confédération Internationale de Généalogie et d`Héraldique, CIGH) hat am Freitag, den 20.09.2019 im belgischen Antwerpen den Vorsitzenden des deutschen Dachverbandes (DAGV), Dirk Weissleder (50), aus Laatzen bei Hannover, zu ihrem Generalsekretär gewählt. Weissleder, der an der Spitze des deutschen Dachverbandes für Familiengeschichtsforschung (Genealogie) und Wappenkunde (Heraldik) steht, folgt damit dem Russen Dr. Stanislav V. Dumin aus Moskau, der zum 3. Vizepräsidenten gewählt wurde. Weissleder ist der erste Deutsche in der Position des Generalsekretärs des Weltverbandes.
CIGH-Präsident Pier Felice degli Uberti aus Italien (rechts) begrüßt Dirk Weissleder als neuen Generalsekretär des Weltverbandes für Genealogie und Heraldik. Foto: privat
Die CIGH wurde 1971 in Brüssel als weltweiter Dachverband der genealogischen und heraldischen Vereinigungen gegründet und hat ihren Sitz in Paris. Ziel ist der internationale Austausch, Vernetzung und Zusammenarbeit zwischen Vereinigungen und Verbänden auf den Gebieten der genealogisch-heraldischen Forschungen und Studien. Dirk Weissleder, der zugleich 2. Vizepräsident und Mitbegründer des weltweiten Dachverbandes für deutsche Genealogie der International German Genealogy Partnership (IGGP) ist, sagte u.a. in seiner Antrittsrede: «Genealogie und Heraldik stehen aktuell vor ungeahnten Herausforderungen, die trotz aller Unterschiedlichkeit weltweit sehr ähnlich sind. Es stellt sich die Frage: Wozu brauche ich Vereine, wenn ich doch «alles» im Internet erhalte. Und zudem stellen sich Genealogie und Heraldik international vielfach noch als unverbundene Inseln dar. Darin liegt eine große Chance, mehr mit und voneinander zu lernen und die einzelnen Akteure zu verbinden.» Weiter sagte er: «Meine Amtszeit beginnt in einer Umbruchsphase und ich bin davon überzeugt, dass sich die Zukunft von Genealogie und Heraldik heute und nicht irgendwann in der Zukunft entscheidet.»
Der Weltverband verfügt aktuell über rund 80 Mitgliederorganisationen und assoziierte Partner aus 43 Ländern auf fünf Kontinenten. Neben den jährlichen Zusammenkünften zählt der alle zwei Jahre veranstaltete Internationale Kongress für genealogische und heraldische Wissenschaften als höchste Veranstaltung, die in enger Abstimmung mit den beiden internationalen Akademien für Genealogie (AIG) und Heraldik (AIH) ausgerichtet wird. Der nächste 34. Internationale Kongress findet im Oktober 2020 in Madrid statt.
Im Rahmen des jährlichen Genealogentag werden im Namen der DAGV die Ehrungen zum verdienten Genealogen ausgesprochen.
Die DAGV schreibt dazu auf Ihrer Website:
Der DAGV-Vorstand hat in seiner Sitzung am 28.02.2015 in Göttingen beschlossen, dass einzelnen Personen eine Ehrung in der genealogischen Öffentlichkeit zuteil werden soll, die sie aufgrund ihrer vielfältigen und langjährigen Arbeit für die Vereine und die Genealogie bzw. Heraldik verdient haben, weil Genealogische Vereine und damit auch die Deutsche Arbeitsgemeinschaft genealogischer Vereine e. V. (DAGV) ohne Freiwillige, die viel Zeit, Herzblut und Energie in die Vereinsarbeit stecken, nicht existieren können.
Deshalb sollen jährlich auf dem Deutschen Genealogentag bis zu zehn verdiente Genealoginnen und Genealogen aus dem Kreise der Mitglieder der einzelnen DAGV-Mitgliedsvereine mit einer kleinen Laudatio und einer Urkunde geehrt werden.
DAGV Website
Es hat mich sehr gefreut, dass der Verein für Computergenealogie e.V. mich, Timo Kracke, vorgeschlagen hat und die DAGV dies Auszeichnung an mich ausgesprochen hat.
Die folgende Laudatio wurde von Susanne Nicola, 1. Vorsitzende des Verein für Computergenealogie e.V. verlesen:
Es mag auf den ersten Blick verwundern, dass mit Timo Kracke – geboren 1975, also gerade einmal 44 Jahre alt – ein vergleichsweise junger Zeitgenosse als verdienter Genealoge ausgezeichnet wird.
Schaut man genauer hin und betrachtet die mediale Präsenz von Timo, dann wird recht schnell deutlich, welche Leistung und welche Verdienste er bereits vollbracht hat.
Bereits im Alter von gut 20 Jahren begann er – ganz untypisch – sich für Genealogie zu interessieren. Eine Herzensangelegenheit von Timo Kracke ist es, bei jüngeren Menschen Interesse für unser spannendes Hobby zu wecken. Das beginnt mit dem von ihm ins Leben gerufenen Projekt „Kids-Genealogie“. Unter diesem Schlagwort hat er etliche Informationen zusammengetragen und sich mit anderen Forschern und Vereinen vernetzt.
Susanne Nicola (1. Vorsitzende, CompGen), Timo Kracke und Dirk Weissleder (1. Vorsitzender, DAGV)
Früh hat er begonnen, das Internet in all seinen Facetten für diese Zwecke zu nutzen. Neben der Veröffentlichung seiner eigenen Genealogie auf seiner Seite www.kracke.org betreibt er einen genealogischen Blog. Daneben ist er die Stimme eines Podcast und selbstverständlich in den sozialen Medien Facebook, Twitter usw. aktiv – stets mit dem Ziel, jüngere Menschen für unser gemeinsames Hobby zu begeistern.
Dabei sind ihm auch die klassischen Medien und Organisationsformen nicht fremd. So ist er Mitglied in mehreren genealogischen Vereinen und bekleidet derzeit bei der Oldenburgischen Gesellschaft für Familienkunde das Amt des Protokollführers. Bis 2017 übte er zudem beim Verein für Computergenealogie das Amt des Beisitzers für Öffentlichkeitsarbeit aus und hat dem Verein während seiner Vorstandstätigkeit einen frischen Anstrich verpasst.
Auf nahezu jedem Genealogentag und vielen weiteren genealogischen Veranstaltungen trifft man ihn in seinem unverwechselbaren T-Shirt mit der Aufschrift „Der Genealoge“ und nicht selten hält er im Rahmen einer solchen Veranstaltung einen Vortrag oder ist unermüdlich damit beschäftigt, Netzwerke zu bauen. Dies auch international, besonders Kontakte in Richtung Vereinigte Staaten von Amerika liegen ihm an Herzen, auch bei dortigen Veranstaltungen tritt er bisweilen als Referent auf.
Timo Kracke tritt im Augenblick etwas kürzer, um sich mehr seiner Familie und den heranwachsenden Kindern zu widmen.
Möge ihm die heutige Auszeichnung Ansporn sein, sich noch lange seiner Herzensangelegenheit zu verschreiben und seinen Beitrag zu leisten, die Genealogie jünger, frischer und vielseitiger zu machen.
Ab Sonntag, 6. Oktober 2019, 14.15 Uhr, wird es im ZDF wieder neue Folgen der Ahnenforschung-Sendung Du Ahnst es nicht! geben.
Einige bekannte Ahnenforschungs-Experten sowie Prof. J. Udolph sind wieder mit dabei, wenn Zuschauer mit Fragen zu Ihren Vorfahren oder Familiennamen in die Sendung kommen.
Auch wenn wenn ich bei der ersten Staffel am Anfang etwas enttäuscht gewesen bin, habe ich zum Schluss doch gerne rein geschaut und mit gerne etwas berieseln lassen – seid ihr auch wieder dabei, #daen?
ZDF: Pressemitteilung
Du ahnst es nicht!
Die Daytime-Show mit Thomas Anders
Wer möchte nicht gerne wissen, wer die eigenen Vorfahren sind? Thomas Anders präsentiert die Show-Reihe, in der sich alles um Ahnengeschichten dreht.
Wer möchte nicht gern wissen, wer die eigenen Vorfahren sind? Bei „Du ahnst es nicht!“ nehmen Moderator Thomas Anders und sein Team ihre Gäste mit auf eine Reise in die Vergangenheit.
In der Sendung erfahren sie von den Ahnenforschern mehr darüber, woher sie stammen, ob ihre Vorfahren große Persönlichkeiten der Geschichte waren und ob sich dubiose Familiengeheimnisse wirklich als wahr erweisen.
Namensforscher Prof. Dr. Jürgen Udolph erläutert zudem den Gästen, welche Bedeutung ihre Familiennamen haben und warum sie so heißen, wie sie heißen.
Acht Folgen „Du ahnst es nicht!“ werden sonntagmittags ausgestrahlt.
Viele Genealogen in Europa freuen sich – die RootsTech kommt vom 24-26. Oktober 2019 nach London ins ExCel Convention Centre. FamilySearch arbeitet hinter den Kulissen mit Hochdruck daran eine hochkarätige Veranstaltung auf die Beine zu stellen.
Was für Vorträge und Workshops geplant sind, lässt sich auf der Übersichtsseite der RootsTech im Detail einsehen. RootsTech Übersicht.
RootsTech London – 24-26. Oktober 2019, ExCel London
Als RootsTech Ambassador habe ich auch 2019 die Möglichkeit für London einen 3-Tages-Pass im Wert von 149 £ zu verlosen. Gewinner des 3-Tages-Pass erhält kompletten Zugang zu allen Keynotes, Vorträgen, Workshops und natürlich der Messehalle. Anreise und Unterkunft ist nicht im Gewinn enthalten – der Gewinn bezieht sich ausschließlich auf den Eintrittspreis.
Was ist zu tun um am Gewinnspiel teilzunehmen? Die Teilnahmebedingung dazu ist denkbar einfach. Kommentiere unter diesem Beitrag bis zum 30.08.2019, warum du gerne bei der RootsTech London dabei sein möchtest – oder ob du schon einmal bei einer RootsTech in Salt Lake City dabei warst. Unter allen Kommentaren wird am 31.08.2019 der Gewinner gezogen und per Email benachrichtigt.
Wer übrigens bereits einen RootsTech London Pass gekauft hat, kann trotzdem am Gewinnspiel teilnehmen und würde bei Gewinn seinen Eintrittspreis zurückerstattet bekommen. Ich drücke die Daumen – und dann sehen wir uns vielleicht in London?
MyHeritage kommt mit seinem Team und namenhaften Sprechern nach Amsterdam zur Nutzerkonferenz!
Vom 6. – 8. September 2019 wird im Hilton, Amsterdam die 2. MyHeritage Nutzerkonferenz stattfinden. MyHeritage erwartet hunderte von Familiengeschichtsinteressierten aus der ganzen Welt zu einem Wochenende mit spannenden Genealogie- und DNA-Vorträgen sowie praktischen Workshops mit dem Fokus MyHeritage.
Nachdem MyHeritage 2018 seine erste Nutzerkonferenz in Oslo erfolgreich durchgeführt hat, ist man 2019 das zweite mal in einem europäischen Land zu Gast.
Was es auf der Konferenz zu entdecken gibt, was es ausmacht vor Ort zu sein und alle Rahmenbedingungen hat mir Silvia da Silva im Interview erzählt.
Ein Interview mit Silvia da Silva, MyHeritage Deutschland
Vom 6. – 8. September 2019 wird im Hilton, Amsterdam die 2. MyHeritage Nutzerkonferenz stattfinden. MyHeritage erwartet hunderte von Familiengeschichtsinteressierten aus der ganzen Welt zu einem Wochenende mit spannenden Genealogie- und DNA-Vorträgen sowie praktischen Workshops mit dem Fokus MyHeritage.
Nachdem MyHeritage 2018 seine erste Nutzerkonferenz in Oslo erfolgreich durchgeführt hat, ist man 2019 das zweite mal in einem europäischen Land zu Gast.
Alle Informationen zur englisch sprachigen Konferenz finden sich auf der eigenen Konferenz-Website, wo jetzt auch der Zeitplan der Vorträge in den Bereichen Genealogy Track, DNA-Track und Hands-On Workshops (Computer lab) veröffentlich wurde.
The RootsTech London schedule is now available! Featuring over 150 sessions on topics such as DNA, methodology, preserving family heirlooms, and recording family stories, there’s certain to be a session just for you. Each session is designed to give you new ideas, resources, and methods that you can put into action immediately and find success in your family history work. Access to all sessions is included in the price of a registration.
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